Reportagefotografie einer Eisweinernte im Rheingau

Eiskalt und zuckersüß: Eine späte Eisweinernte bei Weingut Mohr bringt über 200° Oechsle auf die Waage. Ein ruhiger Morgen mit konstanten -9°C sorgte für eine gemütliche Weinernte und anschließende Kelter in Lorch. 

Eine fotodokumentarische Begleitung der Eisweinernte im Rheingau // Winter 2021

Unternehmenskommunikation Kundenmagazin Portrait
Unternehmenskommunikation Kundenmagazin Reportage

Die Eisweinernte - eine besondere Herausforderung

Es ist etwas Besonderes, diese Eisweinernte. Soll der süße Tropfen gewonnen werden, muss während der Ernte und der Kelter mindestens -7°C herrschen. Dann gefriert das Wasser in den Trauben und führt zu einer hohen Konzentration des Zuckers. Taut das Wasser in der Traube (während der Verarbeitung) auf, verwässert das Ergebnis.

Die Hauptkriterien für den erfolgreichen Anbau und die Ernte dieses Qualitäts- und Prädikatsweines sind einfach: Sonnig-warme Sommer, frühe und eiskalte Winter. Doch seit Jahren erschweren Klimaveränderungen den Anbau. Weil es nicht kalt genug wird, bleiben die Trauben bis ins nächste Jahr hängen und müssen aufwendig geschützt und verarbeitet werden. Mit Edelfäule besetzte Trauben sind deshalb im Rheingau zur Normalität geworden. Das beeinflusst auch den Geschmack des Eisweins.

Kein Wunder also, dass der Eiswein in seiner traditionellen Anbau Art sehr selten und damit wertvoll geworden ist. Für die kommenden Jahre hoffen viele Winzer:innen auf eine Stabilisierung des Winterklima mit zuverlässigen, tieferen Temperaturen. So könnte der Eiswein früher geerntet und verarbeitet werden so dass er auch früher seinen Weg ins Glas findet.

Die blauen Netze schützen die Trauben vor unliebsamen Räubern. Sie halten Vögel und Bienen ab und sorgen dafür, dass die Trauben nicht auf den Boden fallen. 

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Reportagefotografie einer Eisweinernte im Rheingau

Eiskalt und zuckersüß: Eine späte Eisweinernte bei Weingut Mohr bringt über 200°Oechsle auf die Waage. Ein ruhiger Morgen mit konstanten -10°C sorgte für eine gemütliche Weinernte und anschließende Kelter in Lorch. 

Eine fotodokumentarische Begleitung der Eisweinernte im Rheingau // Winter 2021

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Die blauen Netze schützen die Trauben vor unliebsamen Räubern. Sie halten Vögel und Bienen ab und sorgen dafür, dass die Trauben nicht auf den Boden fallen. 

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Die Eisweinernte - eine besondere Herausforderung

Es ist etwas Besonderes, diese Eisweinernte. Soll der süße Tropfen gewonnen werden, muss während der Ernte und der Kelter mindestens -7°C herrschen. Dann gefriert das Wasser in den Trauben und führt zu einer hohen Konzentration des Zuckers. Taut das Wasser in der Traube (während der Verarbeitung) auf, verwässert das Ergebnis.

Die Hauptkriterien für den erfolgreichen Anbau und die Ernte dieses Qualitäts- und Prädikatsweines sind einfach: Sonnig-warme Sommer, frühe und eiskalte Winter. Doch seit Jahren erschweren Klimaveränderungen den Anbau. Weil es nicht kalt genug wird, bleiben die Trauben bis ins nächste Jahr hängen und müssen aufwendig geschützt und verarbeitet werden. Mit Edelfäule besetzte Trauben sind deshalb im Rheingau zur Normalität geworden. Das beeinflusst auch den Geschmack des Eisweins.

Kein Wunder also, dass der Eiswein in seiner traditionellen Anbau Art sehr selten und damit wertvoll geworden ist. Für die kommenden Jahre hoffen viele Winzer:innen auf eine Stabilisierung des Winterklima mit zuverlässigen, tieferen Temperaturen. So könnte der Eiswein früher geerntet und verarbeitet werden so dass er auch früher seinen Weg ins Glas findet.

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