Dresscode Tips
für Business Bilder

So sind Sie immer richtig gekleidet

Er rückt näher und Sie werden nervöser. Der Fototermin für Ihre Business Bilder. Dieser ist meist mit Stress verbunden. Die Frage: "Was ziehe ich nur an?" wird zur Falle. Dabei ist die richtige Kleiderwahl gar nicht so schwer. 

Damit Sie sich auf Ihren Fototermin freuen können, gibt's hier einige Tipps & Tricks, Dos and Don’ts und alles, was Sie zu beachten haben. Los geht's!

Finden Sie den passenden Kleidungsstil

Bevor es losgehen kann sollten Sie zunächst herausfinden für wen Sie sich auf den Bildern kleiden. Zeigen Sie sich potentiellen Kund:innen oder Arbeitgeber:innen? Oder soll es schlicht um ein neues Social Media Bild für LinkedIn gehen? Kleiden Sie sich um zu einem Vorstellungsgespräch kommen zu dürfen? 

Typischerweise hilft also zunächst der Blick auf die Seiten der Zielgruppe. Schauen Sie, wie diese öffentlich auftreten oder was Branchenüblich ist. Welche Kleidung und Farben dort getragen werden und wie die Stimmung auf den Bildern ist, kann im ersten Moment ein guter Richtwert für Ihre Kleiderwahl sein.

So kombinieren Sie richtig

Puh, gar nicht so einfach, die passenden Kleidungsstücke gekonnt miteinander zu kombinieren? Das ist ein Trugschluss. Was im Büroalltag einem Standard folgt, sollte beim Fototermin besonders gut werden. So zumindest der Tenor. 

Aber lassen Sie sich nicht zu sehr unter Druck setzen. Einige der folgenden Kombinationen sind immer gut und gerne gesehen:

Klassisch konservativ
Als klassisch-konservatives Businessoutfit gilt eine helle Bluse, oder ein helles Hemd. Dazu passend ein dunkler Blazer oder ein dunkleres Jackett. Anzug-Hosen zusammen mit schicken Schuhen in der gleichen Farbe runden das Outfit ab. 

Klassisch progressiv
Eine Variation des klassischen Outfits ist die helle Bluse oder das helle Hemd in Zusammenspiel mit hellem Blazer oder Jackett. Die Hose darf dunkel bleiben. Feine, dunkle Jeanshosen sind ebenfalls erlaubt. Passende Schuhe gehören hier auch zum guten Ton. 

Business casual
Immer öfter wird für Fototermine auch auf den Dresscode Business Casual zurückgegriffen. Anzughose, Hemd oder Bluse kombiniert mit hellen Turnschuhen oder flachen Schuhen. Feinstrickpullover oder Polo-Shirt können als Variante ebenfalls gut klappen. Bei den Damen eine schicke Tunika mit Strickjacke oder feine Rollkragenpullover.

Leger & Persönlich
In manch' einer Branche darf es auch etwas legerer zugehen. Das kommt auf Ihre Zielgruppe an. Bleiben Sie jedoch bei gedeckten, zurückhaltenden Farben und kombinieren Sie das Outfit passend zu Ihrem Typ. Kleiden Sie sich in Erdtönen, macht es keinen Sinn zum Fototermin pastell-farbene Kleidung zu tragen und umgekehrt.

Generell gilt: Bleiben Sie sich und Ihrem Kleidungstyp treu. Kostüm und Krawatte sind nur noch selten notwendig. In den meisten Fällen gilt das als zu förmlich und distanziert.

Diese Accessoires sind okay

Accessoires gehören zu jedem guten Outfit dazu. Aber bitte so, dass es nicht von Ihnen ablenkt. Dezenter Schmuck, oder eine schöne Uhr können Ihren Stil unterstreichen. Zuviel Glitzer und Glamour gehört jedoch auf den roten Teppich oder in eine Abendveranstaltung. Bitte achten Sie auf folgendes: 

Halsketten & Ohrringe
Die meisten Business Bilder werden bis zur Hüfte fotografiert. Oft geht der Bildausschnitt aber auch nur kurz unter die Schulter, bis unter das Schlüsselbein. Zu lange Halsketten, die durch den Bildausschnitt abgeschnitten werden, können Betrachter:innen aus irritieren. Ist Schmuck im Gesicht erwünscht, achten Sie auf kurze Halsketten und dazu passende Ohrringe. 

Uhren & Armbänder
Auch hier gilt: Je dezenter, desto eher können Sie als Person auf Ihrem Businessbild in den Vordergrund treten. Verzichten Sie deshalb auf sperrige, zu große Armbanduhren oder Armbänder oder legen Sie diese kurz vorm Fototermin auf die Seite. 

Brillenträger:innen
Anders verhält es sich mit Ihrer Brille. Viele fragen, ob es notwendig ist diese zu tragen. Ich finde: Ja! Haben Sie auch im Alltag eine Brille auf, macht es Sinn diese im Bild ebenfalls darzustellen. Aber Achtung: Das fotografiert-werden kann aufgrund der Lichteinstellungen in diesen Fällen etwas länger dauern. Das muss Ihnen aber nicht unangenehm sein. Es ist völlig normal. Geben Sie Fotograf:innen die Chance alle Reflektionen aus Ihren Gläser zu spiegeln. Damit Ihr Bild perfekt wird! 

Das sollten Sie sein lassen

Ganz zum Schluss: Klassische Dont's bei der Kleidungswahl sind schnell erklärt.  

Starke Muster sollten Sie bei Business Bildern tunlichst vermeiden. Denn sie ziehen die Aufmerksamkeit weg von Ihrem Gesicht, hin zur Klamotte. Wählen Sie lieber uni-farbende basics. Diese dürften gerne auch farbig-bunt sein.

Obwohl es im Alltag üblich sein kann, sollten Sie bei Bildern auf  weiße T-shirts unter Hemden verzichten. Wählen Sie stattdessen Unterhemden in Hautfarbe. Diese scheinen nicht durch und reduzieren den Retusche-Aufwand. Zudem sorgen sie dafür, dass weniger Falten in den Hemden entstehen.

Bitte verzichten Sie ebenfalls darauf, Ihre Hochzeitskleidung für Ihre Businessbilder zu nutzen. Anmutung, wie auch Farben sind meist auf private Feste ausgelegt. Deshalb passen diese Outfits nicht in ein Business-Umfeld. Wenn Sie unbedingt einen Anzug tragen wollen, machen Sie sich die Mühe und investieren Sie in ein zeitgemäßes Jackett und ein dazu passendes Hemd.  Eine ordentliche Jeans dazu, kann Wunder wirken. 

Zu guter Letzt: Bügeln Sie! Selbstverständlich ist bei jedem professionellen Fotoshooting eine Feinretusche enthalten, in welcher die Falten aus den Hemden heraus-retuschiert werden können. Das benötigt jedoch viel Zeit und Aufwand. Möchten Sie Ihre Fotos schnell haben, lohnt es sich Ihre Klamotte zuvor in die Reinigung zu bringen. 

Wichtiges zum Ablauf, Umsetzung & Ideen

So planen
Sie eine Foto-
produktion

Wichtiges zum Ablauf,
Umsetzung & Ideen

So planen
Sie eine Foto-
produktion

Für die Website, Werbematerialen, für den Corporate-Blog oder Social Media. Fotos sind perfekt, um Ihre Unternehmenskommunikation visuell zu untermalen. Dafür sollten professionelle Fotograf:innen engagiert werden. Damit Sie sich bei der Planung eines Fotoshootings nicht komplett auf Ihre Dienstleister:innen verlassen müssen finden Sie hier die passenden Informationen.

Vorbereitung und Basisfragen

Bevor es losgehen kann sollten Sie intern herausfinden wofür und in welchem Umfang Fotos gemacht werden sollen.

Die typischen W-Fragen geben Ihnen eine kurze Übersicht der Fragen, die Ihnen Fotograf:innen beim Erstkontakt genauso stellen würden:

Wer soll mit den Bildern angesprochen werden? 
Das können Ihre Bestandskund:innen sein (beispielweise in Ihrem Kundenmagazin) oder auch Neukund:innen (wenn es um Social Media geht). 

Welche Botschaft/welches Gefühl soll mit den Bildern vermittelt werden?
Zeigen Sie sich! Neben Professionalität und Freude, können auch Wärme und Offenheit mögliche Kommunikationsziele sein. 

Wofür und in welchem Umfang werden die Bilder eingesetzt?
Neben einer Online Veröffentlichung können Bilder auch für Pressezwecke oder sogar zur Weitergabe an die Protagonist:innen genutzt werden. 

Wen oder was sollen die Fotos abbilden und zeigen? 
Neben Mitarbeiter:innen und Kund:innen ist es auch möglich professionelle Modelle für Ihre Zwecke zu engagieren. Sogar Tiere können Ihre Kommunikationsziele vermitteln. 

Wann sollen die Bilder fertig sein?
Eine Dead-Line ist wichtig. 4-6 Wochen sind ein realistischer Zeitrahmen für die professionelle Organisation einer Fotoproduktion. 

Haben Sie diese Fragen für sich selbst, oder im Team beantwortet, kann es losgehen mit der konkreten Planung.

So finden Sie gute Ideen

Ein Foto besteht aus vielen Eigenschaften, welche bei der Ideenfindung berücksichtig werden sollten. Einige dieser Eigenschaften formen das Bild. Sie unterliegen physikalischen Rahmenbedingungen und halten sich an gestalterische Regeln.

Schauen Sie sich die Bilder, welchen Ihre Zielgruppe ansieht wird und beurteilen Sie diese auf untenstehende Eigenschaften hin. Das macht es Ihnen einfacher auf eine passende Idee zu kommen. 

Das Motiv
Motive sind alle Elemente, die auf einem Bild dargestellt werden. Idealerweise identifiziert sich Ihre Zielgruppe mit den dargestellten Motiven. Die Art und Weise wie diese Motive zueinander in Verbindung stehen ist ebenfalls wichtig. Motive können Menschen, Tiere, Gebäude, Räume und Produkte sein. Diese können in Bewegung oder starr gezeigt werden, verschwommen oder scharf, im Vordergrund oder Hintergrund abgebildet werden. 

Die Perspektive
Sie meint den Blickwinkel des Bildes. Dieser kann beispielsweise von oben (Draufsicht), von der Seite oder auch von unten sein. Das hat Einfluss auf die Bildwirkung. Etwas von unten Fotografiertes wirkt meist größer. gegebenenfalls bedrohlich. Manche Perspektiven zeigen außergewöhnliche Blickwinkel welche Betrachter:innen normalerweise nicht zu Gesicht bekommen würden. Beispielsweise die Sicht aus der Luft, durch eine Drohne. 

Das Licht
Es beschreibt die Art und Weise wie mit Helligkeit und Dunkelheit umgegangen wird. Licht charakterisiert ein Bild. Das Licht kann weich und hart sein und aus unterschiedlichen Richtungen kommen. Das lässt ein Bild im Gesamten heller oder dunkler erscheinen.

Das Format
Das Größenverhältnis eines Bildes meint das Format. Es wird in Länge und Breite gemessen. Je nach Medium in Pixelpunkten oder Zentimetern. Das Format des Bildes ist für Ihren Einsatzzweck wichtig. Social Media auf mobilen Geräten (Hochformat) und Websites auf Desktopgeräten (Querformat) nutzen unterschiedliche Formate. 

Bilder haben nicht nur den Anspruch schön zu sein, sie sind in der Lage auch etwas zu kommunizieren und ein Gefühl zu vermitteln. Es ist die Aufgabe der passenden Fotograf:innen Ihnen darüber Auskunft zu geben. Haben Sie bereits die passende Fotografin gefunden? Falls nicht, hier geht es zu meinen Arbeiten >>

Das ist die richtige Location

Die Wahl der Location bestimmt nicht nur die Bildwirkung, sondern auch den Wohlfühl-Faktor Ihrer Fotoproduktion. Ungestörtes Arbeiten in ruhiger Umgebung ist bei viele Fotograf:innen die Grundvoraussetzung für ein gutes Bild. 

Foto-Locations bilden zudem den passenden Hintergrund für Ihre Bilder und kommunizieren die passende Bildwirkung. Folgende Punkte helfen Ihnen bei der Wahl der richtigen Location 

Zweck und Konzept 
Mitarbeiter:innen-Bilder werden klassischerweise vor gleichbleibendem Hintergrund fotografiert. Damit sind sie einfacher nach zu fotografieren (bei hoher Mitarbeiter-Fluktuation) oder neutraler in der Kommunikation. Aufgrund der Wetter- und Rahmenbedingungen nutzen Unternehmen gerne Ihre Büro- und Konferenzräume. 

Sollen Bilder für Social Media, Magazine (Kund:innen oder Mitarbeiter:innen als Zielgruppe) oder Kampagnen entstehen, bieten sich Locations an, die zur jeweiligen Geschichte passen. 

Fotografisch-Technische Rahmenbedingungen
Der Gestaltungsspielraum in Räumen mit viel Platz und hohen Decken ist meist besser als in kleinen, engen Räumen. Mehr von alledem bedeutet auch, dass Fotograf:innen ihr Licht präziser setzen können. 

Helligkeit und natürlicher Lichteinfall der Räume ist nur bei Reportagen wichtig, dann wenn das Licht aus der natürlichen Umgebung kommt. Auch hier gilt: Mitarbeiter:innen Bilder vor gleichbleibendem Hintergrund benötigen keine besonderen Lichtverhältnisse. Geschichten vor Ort tun leicht sonniges Wetter und eine abwechslungsreiche Umgebung besonders gut.  

Logistische Rahmenbedingungen
Mitwirkende von Fotoproduktionen müssen meist den kompletten Tag vor Ort bleiben, schleppen eine Menge Technik mit und müssen stetig gleiche Leistung garantieren. Rahmenbedingungen wie die Laufweite zu Sanitären Anlagen oder zu den Parkplätzen, Getränke- und Snack-Versorgung aber auch Stromanschlüsse (für Lockenstab & Co) sind hier von großer Bedeutung. 

Rechtliche Rahmenbedingungen
Nicht nur Personen und Fotograf:innen haben Rechte, die es abzuklären gilt. Auch Inhaber:innen von Locations oder Betreiber:innen müssen zuvor um Erlaubnis zur Nutzung und bei Veröffentlichung gefragt werden. 

Fragen Sie sich zudem, ob Ihre Locations offiziell und distanziert genug sindoder vielleicht auch zu privat aussehen könnten. In Absprache mit passenden Fotograf:innen fällt die Location Wahl zudem einfacher. Haben Sie bereits die passende Fotografin gefunden? Falls nicht, hier geht es zu meinen Arbeiten >>

 

 

Hilfestellung zum Shooting-Ablauf

Der Umfang eines Fotoshootings hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Start- und Endzeiten orientieren sich daran. Viele Unternehmen bündeln ihre Produktionen und fotografieren Portraits, Raum- und Außenaufnahmen an einem Tag.

Bei Businessportraits/Mitarbeiter:innenbilder können Sie Ihre zeitliche Planung von der Verfügbarkeit der abgebildeten Personen abhängig machen. Rechnen Sie zwischen 15 und 20 Minuten pro Person.

Innenräume und Gebäudeaufnahmen werden imZusammenspiel mit dem Umgebungslicht entstehen. Je nach Bildstil kommen Dämmerungszeiten am Morgen oder Abend in Frage. Oder auch in starkem Mittagslicht. Sprechen Sie das unbedingt mit gebuchten Fotograf:innen ab. 

Für die Foto-Produktion selbst ist es natürlich wichtig Pausenzeiten und Puffer für Lichtumbau, einen Schluck Wasser oder einen Ortswechsel einzuplanen. Je nach Aufbau benötigen Fotograf:innen rund 20 Minuten für den Aufbau des Equipments und nochmals 10 Minuten um das Licht richtig einzustellen. Der Abbau der Anlage ist dann etwas zügiger.

Ihre Checkliste

Bereit zur Umsetzung? Nutzen Sie gerne untenstehende Checkliste zur Organisation. Damit haben Sie alle wichtigen Punkte auf einen Blick und können Ihre To-Dos systematisch abhaken. 

>> PDF als Checkliste zum Abhaken

Sollten Sie noch eine Fotografin für Ihre Produktion benötigen, freue ich mich natürlich über Ihre Anfrage. Viel Erfolg bei Ihrer Fotoproduktion!